Garachico ist ein kleiner Ort mit rund 5.000 Einwohnern im Nordwesten Teneriffas. Das Gemeindegebiet umfasst 29,28 Quadratkilometer und grenzt an die Gemeinden Icod, Santiago del Teide, El Tanque und Los Silos. Es reicht von den Hängen des Pico Viejo bis hinunter zum Meer, wo es einen schönen Küstenabschnitt einnimmt, die sogenannte Isla Baja, eine Plattform vulkanischen Ursprungs. Zu den Schutzgebieten der Gemeinde zählen der Nationalpark Teide (Parque Nacional del Teide), der Naturpark Corona Forestal, das besondere Naturreservat Chinyero, die geschützte Landschaft Acantilados de La Culata, das Gebiet von wissenschaftlichem Interesse Interián sowie die gesamte Felsinsel Roque de Garachico. Alle gehören als besondere Schutz- und Erhaltungsgebiete zum Netzwerk „Natura 2000“.
Gegründet wurde der Ort im 16. Jahrhundert von genuesischen Kaufleuten. Damals war Garachico einer der wichtigsten Häfen der Insel – bis 1706 ein Ausbruch des Volcán Negro den Hafen zerstörte und dem Wohlstand ein Ende setzte. Fast der gesamte Ort wurde verwüstet; nur einige schöne Häuser und das Castillo de San Miguel blieben von dem gewaltigen Lavastrom verschont, der das ganze Gebiet überflutete.
Sehenswürdigkeiten
- El Caletón de Garachico
- Roque de Garachico
- Castillo de San Miguel
- Kirche San Pedro de Daute
- Kirche Santa Ana
- Ermita de San Roque
- Casa de los Condes de La Gomera (Haus der Grafen von La Gomera)
- Ehemaliges Kloster und Kirche San Francisco mit Gemeindebibliothek und Museen
- Arenas Negras: hügeliges Gebiet, das vom berühmten Vulkanausbruch von 1706 betroffen war
- Mirador de La Culata: Aussichtspunkt auf 460 Metern über dem Meeresspiegel mit Panoramablick




