Das Klima auf Teneriffa

Der schneebedeckte Teide über einem Wolkenmeer unter dem blauen Himmel Teneriffas

In diesem Artikel geht es um das Klima auf Teneriffa, der größten Insel des Kanarischen Archipels. Bei der Wahl des Reiseziels spielt das Klima zweifellos eine entscheidende Rolle – vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn es in den meisten Ländern Europas bitterkalt ist. Ein Urlaub im Winter, um neue Kraft zu tanken und die Batterien wieder aufzuladen, ist für das körperliche und seelische Gleichgewicht jedes Einzelnen von großer Bedeutung. Deshalb gehört bei der Entscheidung für ein Urlaubsziel neben der Lage und dem soziokulturellen Angebot vor Ort ohne jeden Zweifel auch das Klima zu den wichtigsten Kriterien.

In dieser Hinsicht ist das Klima sicherlich einer der vielen Vorzüge dieses fantastischen Reiseziels, das man auch die „Insel des ewigen Frühlings“ nennt. Auf den Kanaren herrscht ein subtropisch-ozeanisches Klima, das zu allen Jahreszeiten mild und sonnig ist. An den Küsten fällt nur wenig Niederschlag (weniger als 250 Millimeter pro Jahr), sodass Urlauber auch in der kalten Jahreszeit bei äußerst angenehmen Temperaturen einen unvergesslichen Urlaub genießen können. Sehr viele Menschen verbringen ihre Weihnachtsferien gerade wegen des milden Klimas an den Küsten der Kanaren: Hier können sie am Strand entspannen, ein erfrischendes Bad im Meer nehmen oder direkt am Wasser entlangspazieren.

Klimatisch gesehen ist die Insel ein kleiner Kontinent: Der Norden ist grüner und kühler, der Süden deutlich wärmer. Das macht Teneriffa für Besucher noch reizvoller – zu bestimmten Zeiten im Jahr können sie ganz entspannt die Sonne genießen und dabei den spektakulären Blick auf den manchmal schneebedeckten Teide (3.718 m) bewundern. Man fühlt sich wie in einer Märchenwelt, die unser körperliches und seelisches Wohlbefinden steigert.

Das Klima wird maßgeblich von der geografischen Breite der Kanaren (vergleichbar mit der der Sahara), von den Meeresströmungen und von den Passatwinden bestimmt. Sie sorgen dafür, dass die Durchschnittstemperaturen der Insel zu den angenehmsten der Welt zählen. Im Winter sinken die Temperaturen kaum unter 18 Grad, im Sommer steigen sie selten über 30 Grad.

Ein bemerkenswertes Wetterphänomen der Insel ist die Calima, ein Wind aus der Sahara, der an einigen Tagen im Jahr (was eher selten vorkommt) die Temperaturen deutlich auf über 30 Grad ansteigen lässt. Nur dann kann die Hitze unangenehm werden.

Das Klima ist also ein weiterer Pluspunkt Teneriffas, den Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels berücksichtigen sollten.

Tiefst- und Höchsttemperaturen Monat für Monat

Durchschnittstemperaturen (°C) – Santa Cruz de Tenerife
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. °C21,021,222,122,724,126,228,729,028,126,324,122,1
Min. °C15,415,315,916,517,819,521,221,921,720,318,416,6
Durchschnittstemperaturen (°C) – Playa de las Américas
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. °C22,723,024,124,325,226,728,729,428,527,225,423,3
Min. °C15,615,816,217,418,519,821,221,421,520,318,716,4

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