Die Acantilados de los Gigantes sind gewaltige Steilklippen am Meer in Los Gigantes, einem Ort in der Gemeinde Santiago del Teide. Ihre senkrechten Felswände stürzen aus 300 bis 600 Metern Höhe ins Meer und reichen unter Wasser noch Hunderte Meter in die Tiefe des Ozeans hinab.
Zur Zeit der Guanchen nannte man sie die „Mauer der Hölle“. Vom nahe gelegenen kleinen Hafen starten zahlreiche Ausflüge, bei denen Sie das Schauspiel dieser majestätischen Felswände aus der Nähe erleben. Unterbrochen werden die Klippen von einigen Schluchten wie Carrizales, Juan López, El Natero und Barranco Seco, deren Einschnitte Platz für kleine Buchten und naturbelassene Sandstrände lassen, die nur mit kleinen Sportbooten erreichbar sind.
Da diese abgelegenen Orte so schwer zugänglich sind, ist der Meeresgrund unberührt geblieben. Dank der vielfältigen Fischwelt eignet er sich hervorragend für erfahrene Taucher und zum Angeln. Das fantastische Panorama hat zudem die Bautätigkeit in den nahe gelegenen Wohnorten beflügelt.




